Lalahe ist im Ngorongoro-Krater geboren. Er ist Maasai. Wir helfen ihm, Schulen zu bauen.
Er hat selbst kaum Bildung erfahren und weiß genau, dass ohne sie nichts geht. Er setzt sich ein. Wir helfen ihm dabei. Das ist unsere Mission.
Konkret heißt das: Wir finanzieren. Lalahe und Lazaro bauen mit den Communities. Die tansanische Regierung übernimmt fertige Schulen. So wird aus einer Idee der Community eine Regierungsschule, die sich langfristig selbst trägt. Ganz ohne uns.
Was uns von anderen unterscheidet: Wir sagen oft Nein. Erst wenn fünf Bedingungen stimmen, fangen wir an. Bedarf allein reicht uns nicht.
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Wie wir prüfen, bevor wir bauen.
Fünf Kriterien. Lalahe und Lazaro schauen vor Ort. Der Vorstand entscheidet mit. Erst wenn alle fünf passen, geht's los.
Bedarf
Kinder müssen ohne Schule auskommen oder extreme Wege auf sich nehmen. Auch abgelegene Orte zählen: Bildung erreicht jeden, egal wie weit weg.
Engagement der Community
Werden die Menschen vor Ort das Projekt mittragen? Körperlich, organisatorisch, dauerhaft? Ohne diese Bereitschaft gibt es keinen Bau.
Motivation der Community
Will sie es überhaupt? Nicht „wir denken, die brauchen das“, sondern „sie wollen das“. Keine Hilfe, die nur gut gemeint ist, sondern die da ankommt, wo sie gebraucht wird.
Starke Chairmans und Vertrauenspersonen
Gibt es lokale Führungspersonen, denen Lalahe und Lazaro vertrauen? Eine Schule bauen bedeutet jahrelange Zusammenarbeit. Diese funktioniert nur mit Vertrauen.
Grundstück mit Baugenehmigung
Ein Grundstück, auf dem die tansanische Regierung den Schulbau genehmigt. Voraussetzung für die spätere Übergabe als offizielle Regierungsschule.
Was uns antreibt.
Diese Menschen und ihre Orte sind der Grund, warum wir bauen.
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Eine Schule wächst mit ihren Kindern.
Eine fertige Regierungsschule hat drei Blocks (A, B, C), Lehrerhäuser, Toiletten. Wir bauen das nie am Stück.
Wir starten immer mit Block A: zwei Klassenräume und ein Lehrerzimmer. Lehrer kommen nach und nach dazu, Kinder kommen mit dem Wachstum der Schule. Wenn die ersten Klassen älter werden, bauen wir den nächsten Block.
In Selela und Makuyuni Juu hat die Community sogar eigenständig weitergebaut, nachdem wir Block A übergeben hatten. Das sind die schönsten Ergebnisse unserer Arbeit.
Erst Wasser, dann Unterricht.
Ein Brunnen gehört nicht zu jedem Schulprojekt. Wir bauen einen, wenn die Community kein sauberes Trinkwasser hat. In Orkisima kam er 2020, zwei Jahre vor der Übergabe der Schule, und versorgt bis heute 3.200 Menschen nach WHO-Kriterien. An der Lolera Primary School entsteht gerade der zweite.
Toiletten und Wasser sind außerdem Pflicht, damit eine Schule staatlich anerkannt wird. Orkisima zeigt, was daraus wird, wenn beides zusammenkommt: Wasser und Bildung bewirken gemeinsam mehr als jedes Projekt für sich.
Fragen zur Mission? Schreib uns direkt.
Wenn du mehr über unsere Kriterien erfahren willst oder warum wir nie direkt eine komplette Schule bauen: Jan erzählt's dir aus erster Hand.
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Jan
Jan Grandisch. Mitgründer, seit 2018 dabei. Erste Anlaufstelle für Spenden und Projekte. Er hat 2017 in Tansania Lalahe kennengelernt.